Losgelassene Verbannung

Und wieder gewinnt meine sentimentale Seite Oberhand
Wenn ich wieder an den Ort verbannt
Den ich stets suche aber doch nie finde.

Eine vergessene Erinnerung –
geblendet von der milden Dämmerung
so quälen sich verrostete Gewinde.

Die zuckersüße Vorahnung verrät –
All das was niemand jeh erwähnt
Auf Hochturen laufen alle meine Sinne.

Ein Kindertraum, eine Jugendschwärmerei…
Jetzt da ich erwachsen werde
Löst sich jeder Zaubernebel
Und verborgen liegt die Welt.

Ein Lächeln wird sich dir noch zeigen
Und jener Schwermut, der dir nachhängt
verfliegt aus meinen Kleidern
Ich lasse los, was mich noch festhält.

Oh Gott, du hast mich nie verlassen
Denn die Menschen, die hast du geschaffen
Familie, Freunde und Verwandte
Liebe, Trost, Beziehungsbande.

Du schickst mir Engel und die Chöre
Verzeih mir aber wenn ich sie nie hörte
Es gehört sich nicht
Denn es verstört mich nicht.

Ich ließ es immer wieder zu.

 

~Anne~

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To stupid cupid

You draw me, push me, pull me

No destination, no goal

Just the confusion

I cannot distinguish

Between reality and illusion.

 

You trap me, so I can’t move

Though I see the right path

All leads to me

Taking the wrong way

Causing another injury.

 

But still like a drug

I can’t let go

So who am I to condemn you?

I am the waek one

You are there for every soul.

 

Don’t they mock you

While all you want to do

Is to bring joy into a cold place

…but you’re too strong.

 

~Anne~

 

Wenn ich an deinen Tod denke

Jede Träne, die ich für dich vergieße
Ist eine Träne der Freude,
Eine Träne der Liebe.

Würde ich trauern, würde ich dir nicht gerecht
Würde ich jammern, würdest du aus dem Blickfeld verdrängt
Würde ich verzweifeln, wärst du es nicht wert
Würde ich übertreiben, dann wäre die Liebe nicht echt.

Jedes Lächeln, dass du mir versprichst,
Gibt mir Halt, gibt mir Kraft
Und ich geb‘ das gleiche für dich.

 

~Anne~

 

State of mind

Space is calling forth memories
Just like loneliness and time.
But I love those memories,
Their mine.

I hold them dear
Still I’m trying not to cling
Without any fears
I keep on moving.

There are no regrets
There is no pain
Life has always been complex
That’s just the way.

I am happy because I’m loved
I’m sorrounded by people
Who give me enough
Of these warm and bright feelings

 

~Anne~

About dealing with people

I needed some recources
I still do
Change is neither simple nor easy
It’s a complicated thing
To let go of your defences
To seek the truth,
All of it,
To accept it internally
And to abandon the things you tell yourself each day.

We’re able to interact in whatever ways
We’re adaptable creatures
We don’t need to plan ahead,
We can’t really.

There’s something we need to understand:
We are not the authors
Though we all have our particular story
But all decisions rely on something, on someone
Because we don’t live alone in this world
We really shouldn’t try to ignore people
The moment you chose to fight alone
We get one step closer to World War III.
And you’re the first one to die, believe me.

To deal with people is challenging for sure
But you can’t tell me you want to be „left alone“
Your screens and your mirrows
Your books and your hobbies
Your minds and your bodies
Your ups and your downs
…sure define you
But none of it
will make you feel anything
If there’s noone to share it with.

Your life – my life
is an invitation for others

We’re all someones son or daughter
We’re all someones father or mother
We’re all someones sister or brother
We’re all someones friend or lover.
And it’s time you let someone know.

Stop pretending we all play with an open deck.
Maybe someone you freequently meet
Is in need of just that.

 

~Anne~

 

Die Waldlichtung

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Ich habe heute zwei Bücher in der Bibliothek zurückgegeben und da ich die Frist verpennt hatte musste ich leider 6€ da lassen…

Auf dem Rückweg wollte ich nicht die übliche Route nehmen, ich war mit dem Fahrrad unterwegs und das Wetter hätte nicht schöner sein können. Also bog ich, statt dem gewohnten Weg zu folgen in einen kleinen Pfad, der zwischen vielen kleinen Schrebergärten hindurchführte. Weil ich fasziniert in die hübschen Gärten spähte übersah ich das Sackgassenschild und musste kurze Zeit später vor zwei eisernen Gartentoren zum Stehen kommen. Also drehte ich um und nahm einen weiteren unbekannten Weg, dieser führte an der S-Bahn Gleise vorbei und war so eng, dass ich beinahe mit den entgegenkommenden Fahrradfahrern kollidierte. Am Ende des Pfades musste ich enttäuscht feststellen, dass ich in einem mir unbekannten Wohngebiet gelandet war. Ich fuhr ein wenig umher, bewegte mich aber dann doch wieder in Richtung Park. Diesmal war es aber nicht der S-Bahn Pfad sondern ein gut besuchter Spazierweg. Dieser nahm jedoch an einigen Sportplätzen ein jähes Ende und mündete in eine befahrene Straße. Aber ich war zu stur um jetzt schon wieder umzudrehen.

Ich weiß nicht warum, aber immer wenn ich Mist baue fühle ich mich von den Menschen, die um mich sind beobachtet. Dabei sahen die höchstwarscheinlich nur eine junge Frau, die auf ihrem Fahrrad saß und irgendwohin fuhr…

Irgendwann entdeckte ich einen großen Spielplatz in einem Park – das musste mein Park sein! So langsam wollte ich ja doch wieder nach Hause… Die Sonne schien unerbittlich also beschloss ich das kleine Wäldchen zu durchqueren, das ich etwas weiter hinten im Park sehen konnte. Ich liebe den Wald, alles riecht nach Holz und Blättern, das Licht spielt in den Baumkronen verstecken und hinterlässt darin die schönsten Farben und der Boden ist übersäht von Schattenmustern. Außerdem fühlt man sich geborgen und unbeobachtet, was man von den weitläufigen Wiesen und Wegen des Stadtparks sonst nicht behaupten kann.

Mir fiel auf wie lange ich nicht mehr in einem Wald gewesen bin, als ich noch überlegte ob ich meine Zeit hier eine Weile hinauszögern sollte sah ich eine ungewöhnliche Lichtung. Überall lagen ungestürzte Bäume, ich stieg vom Fahrrad und begutachtete das ganze aus der Nähe. Scheinbar hatten sich hier eine Gruppe des Waldkindergartens oder ein Pfadfindertrupp ein paar Astzelte gebaut. In der allgemeinen Verwüstung lag trotzdem so etwas wie Ruhe. Ein Blick nach oben ließ mich die Mücken vergessen, die sich scheinbar an meinem Blut satttrinken wollten. Wie ein schützendes Dach beugten sich die Bäume über mich, doch der Himmel war noch deutlich zu sehen, das Licht konnte mich hier unten erreichen.
Ich war mir dessen bewusst, dass ich keine Ahnung hatte wo ich mich gerade befand und diese Tatsache hatte mich einige Minuten zuvor noch unter Stress und Panik versetzt. Jetzt war ich einfach nur froh einen so schönen Ort gefunden zu haben.

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Die Mücken schienen mir die gefundene Ruhe leider nicht zu gönnen, also stieg ich wieder auf mein Fahrrad. Und auch wenn ich vielleicht einige Male im Kreis fuhr und sicher nicht den kürzesten Weg nach Hause fand, so war es doch ein schönes, kleines Abenteuer. Dank der kleinen Waldlichtung konnte ich mich an der Fahrt freuen und machte mir keine Gedanken mehr darum ob die Leute, die mir begegneten ahnten, dass ich mich verfahren hatte. Ich genoss einfach das schöne Wetter und den Geruch des Frühlings. Denn ich dachte immer an das Baumkronen-Dach über meinem Kopf und das Licht, das dadurch auf die Lichtung fiel.

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to be continued…

 

~Anne~

why scars are important

Some things feel like being set back to zero.
But actually it’s not about numbers and figures. It’s not about achieving certain scores but about collecting experiences. And it doesn’t matter if you have good ones or bad ones, because they’re all important. Actually the „bad“ experiences will stay in your memory more persistently and these are the ones which will teach you the best lessons.
The lessons you need to learn to move on.

If you only make „good“ decisions and life seems to run flawlessly it might seem like you’re moving forward so quickly. But actually you won’t learn anything and you won’t be prepared for a major cutback or failure or diasappointment. These things will come eventually and when they do you need to be prepared.

So be thankful for each lesson learned. These things won’t break you. Of course it will hurt but every wound can heal if you let it happen. And when you look at your scars you will remember what caused them. Nobody should try to reopen them. Don’t do that.

Don’t feed on your problems, learn from them.

 

~Anne~