Dämmerungszustand

Guten Morgen, es war eine Nacht ohne Schlaf. Zu viel Kaffee und noch mehr Gedanken, die mich wach gehalten haben. Ich durchdenke, überdenke und verdenke mir so manche Dinge, die nun nicht zu ändern sind. Das waren sie eigentlich nie. Und doch will ich noch einmal nachdenken, denn mich hindert nichts daran.

Wie war es? Wie ist es Jetzt? Und wie wird es sein? Viel Einfluss hatte ich noch nie auf mein Leben und doch hab ich alles durchdacht… im Nachhinein. Aber „besser spät als nie“ ist sowas wie mein Lebensmotto, wenn es sowas geben würde.

Nun bin ich totmüde und kann doch nicht schlafen, da es hell geworden ist und die Vögel ihre Lieder singen. Was werde ich heute tun? Das frage ich mich. Mein Antrieb ist bescheiden, mein Kopf dröhnt und Hunger hab ich auch noch. Vielleicht halte ich einfach später einen stundenlangen Mittagsschlaf und frühstücke erstmal mit den Menschen, die sich an Uhr- und Tageszeiten halten. Und dann werden sie gehen. Und ich? Ich werde wohl den Tag verschlafen und auch in der nächsten Nacht wach und alleine sein.

Doch ich werde es genießen, denn auch wenn es mir Kummer macht, so macht die Einsamkeit mich zu meinem besten Freund. So lerne ich mich besser kennen und mache mich für die nächste Schlacht bereit. Denn ich werde mir niemals von der Seite weichen, das hab ich mir geschworen. So fühle ich mich nicht alleine und kann trotzdem meine Ruhe haben.

Ich bin mir nicht mehr böse, ich hab ja nichts getan.

Ich akzeptiere meine Macken, wie ich es auch bei allen anderen mache.

Ich nehme mir Zeit für mich, denn wer sich selbst liebt kann auch Liebe schenken. Und genau das will ich tun. Ich habe keine Lust verbittert und traurig zu sein, das kann ich machen wenn ich alt und datterig bin oder am besten garnicht. Ich hab die Welt und mich genug gehasst, es wird jetzt Zeit auch mal zu vergeben ohne zu vergessen. Der erste Schritt ist schon getan und ich gehe immer weiter. Ich werde auf die Nase fallen, aber umkehren will ich nicht, was soll ich auch da hinten? Nichts und Niemand erwartet mich dort also schau ich doch lieber nach vorne. Manchmal ist es doch auch gut nicht vorbereitet zu sein, das macht locker und gelassen, hoffe ich. 🙂

 

~Anne~

 

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