So sieht’s aus!

Was ist Konzentration? Gibt’s das zu kaufen? Kann man das essen?
Hilfe! Wie macht man das?

Ich kann nicht mehr als zwei Sätze schreiben ohne daran zu denken, was ich in den nächsten Tagen noch alles machen möchte bzw. muss. Oder doch eher möchte, denn ich denke gerne an meine Träume und an meine Pläne. Woran ich auch gerne denke ist Essen und immer wenn ich daran denke muss ich mir erst mal was zu essen holen. Schokolade oder doch lieber etwas Nahrhaftes?
Und warum um alles in der Welt muss ich immer aufs Klo, wenn ich mich mal hingesetzt habe um etwas für die Uni zu machen?!

So sieht’s aus! Ich bin eine notorische Aufschieberin und Zeitverschwenderin! Meine heutige Frage: Ist das normal? Oder sollte ich mir ernsthafte Sorgen machen? (Die mache ich mir nämlich und das bringt mich produktivitätstechnisch auch nicht weiter…). Was mir aber die größte Sorge bereitet ist die Befürchtung, dass es nicht an mir, sondern an meinem Studienfach liegen könnte. Denn wenn man etwas gerne macht oder zumindest ein mehr oder weniger ausgeprägtes Interesse an etwas hat, dann sollte man doch meinen, dass es nicht allzu schwierig sein sollte sich darauf zu konzentrieren. Aber in längeren Momenten des Hin- und Hergrübelns komme ich zu dem Schluss, dass mir mein Studium Spaß macht. Wirklich! (Versprochen!)

Aber jetzt mal ganz ehrlich, eigentlich weiß ich genau was los ist und dass ich mir eben keine Sorgen machen brauche (Falls trotzdem jemand Konzentrationstipps für mich hat, immer her damit!). Im Endeffekt liegt der Ursprung der Problematik nicht am Studium, sondern an alledem, was sich gerade in meinem Leben ereignet. Auf den ersten Blick ist das nicht viel mehr als die allgemeine Alltagsdosis, aber wenn man die Linsen schaft stellt und sich konzentriert (Ja, das war reine Absicht.), dann könnte man sagen, dass ich gerade dabei bin mein Leben auf den Kopf zu stellen.
Meine Mitbewohnerin sagt, es sei normal die Dinge mit anderen Augen zu betrachten, wenn man Abstand zu seinem bisherigen Leben gewinnt. Weise Worte! Genau dieses Phänomen scheint sich gerade bei mir abzuspielen. Man muss dazu sagen, dass ich auf keinen Fall die Sorte Mensch bin, die man als „direkt“ bezeichnen würde. Darum suche ich ein Gespräch normalerweise über Umwege, ich baue Brücken und versende kleine bis große Hinweise oder ich schreibe einen Blogeintrag…
Das vergangene Wochenende beweist allerdings, dass ich neue Erkenntnisse, über alle möglichen Bereiche meines Lebens gewonnen habe und sogar ein, für mich eher untypisches, Gesprächsbedürfnis entwickelt habe. Dies führte zu einer Reihe von tiefgehenden Konversationen mit allen möglichen Menschen aus meiner Familie und aus meinem Freundeskreis. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich auch immer mehr mit – und zu Gott spreche, denn immerhin habe ich aus den letzten Jahren einiges nachzuholen.
Ich muss sagen mir tut und hat all das gut getan, auch wenn es manchmal ansterengend sein kann über Vergangenes zu sprechen, und ich hoffe meine Gesprächigkeit hält sich noch eine Weile.
Wir halten fest: Kommunikation ist alles. Studium ist Nebensache.

(Keine Angst Mamsel, das wird sich bald ändern. Indianerehrenwort! ♡)

 

to be continued…

 

 

~Anne~

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