Losgelassene Verbannung

Und wieder gewinnt meine sentimentale Seite Oberhand
Wenn ich wieder an den Ort verbannt
Den ich stets suche aber doch nie finde.

Eine vergessene Erinnerung –
geblendet von der milden Dämmerung
so quälen sich verrostete Gewinde.

Die zuckersüße Vorahnung verrät –
All das was niemand jeh erwähnt
Auf Hochturen laufen alle meine Sinne.

Ein Kindertraum, eine Jugendschwärmerei…
Jetzt da ich erwachsen werde
Löst sich jeder Zaubernebel
Und verborgen liegt die Welt.

Ein Lächeln wird sich dir noch zeigen
Und jener Schwermut, der dir nachhängt
verfliegt aus meinen Kleidern
Ich lasse los, was mich noch festhält.

Oh Gott, du hast mich nie verlassen
Denn die Menschen, die hast du geschaffen
Familie, Freunde und Verwandte
Liebe, Trost, Beziehungsbande.

Du schickst mir Engel und die Chöre
Verzeih mir aber wenn ich sie nie hörte
Es gehört sich nicht
Denn es verstört mich nicht.

Ich ließ es immer wieder zu.

 

~Anne~

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